Success Stories

Seit 2014 hat Swiss Food Research 90 Projekte mit Experten bewertet und 51 Projekte mit einer Summe von CHF 460'000 gefördert.
70% der von Swiss Food Research geförderten Projekte wurden weitergeführt.

Beispiele

Entwicklung eines Tragbare Analyse Kits für Herkunftsnachweiskulturen im Käse.

Mit CHF 10 000 aus dem Research Call 2016, konnten Agroscope und SwissDeCode eine Evaluationsphase starten, um ein tragbares Analysekit zu testen, welches mittels Gentests die Laborzeit von 1-2 Wochen auf weniger als eine Stunde reduzieren sollte. Im April 2018 konnte bestätigt werden, dass der Nachweis von Herkunftsnachweiskulturen im Käse durch das sogenannte DNAFoil System mindestens so empfindlich ist, wie bei der herkömmlichen Analysemethode. Der Prototyp ist auf dem Weg zur Marktreife.

Projekt für natürliche Entkoffeinierung von Tee

Vom Research Call, über ein Forschungsprojekt zur Industrialisierung. Infré SA und ZHAW haben über Swiss Food Research zu einer langjährigen Kooperation gefunden.Die ZHAW konnte mit Infré SA eine Pilotanlage entwicklen, die für die Entkoffeinierung von Tee ganz ohne Lösungsmittel auskommt.

Projektbeschreibung ZHAW

Rekultivierung von Hanf in der Schweiz als wertvolles Lebensmittel

AlpenPionier und das Institut für Lebensmittel- und Getränkeinnovation der ZHAW in Wädenswil forschten um die Frage: "Entwicklung eines effizienten, aber schonenden Trennverfahrens zur Extraktion von Öl, Proteinen und anderen potenziell hochwertigen Komponenten aus industriellem Hanf." Was hat AlpenPionier bewogen einen Research Call bei Swiss Food Research zu machen? Lesen Sie Carlo Webers Antwort.

Interview mit Carlo Weber, AlpenPionier

Was hat AlpenPionier bewogen einen Research Call bei Swiss Food Research zu machen?

Zu dem Zeitpunkt standen wir noch fast am Beginn der Firma AlpenPionier. Es gab noch keine Firma, nur die fixe Idee Hanf zukünftig als Lebensmittel in der Schweiz anzubauen und in diversen Formen als Lebensmittel anzubieten. Emanuel vom Team hatte zwar schon auf zwei Feldern Hanf zur Gewinnung von ca. 2 Tonnen Hanfnüssen angebaut, doch diese verwendeten wir um Prototypen herzustellen und Produkte wie Öl und Pulver bereits auf dem Markt zu testen.

Um das Prototyping weiter voran zu bringen, beantragten wir den Research Call um in Zusammenarbeit mit der ZHAW Wädenswil viel mehr und gezielter untersuchen zu können.

Welche Forschungsfrage und mit welchem Forschungsinstitut wurde beantwortet?

Folgende Forschungsfrage haben wir formuliert:

«Development of an efficient but gentle separation process to extract oil, proteins and other high potential components from industrial hemp.»

Die Untersuchungen beschäftigten sich vor allem mit der effizienten Trennung der Inhaltsstoffe Öl, Ballaststoffe und Protein. So sollten die Analysen aufzeigen, mit welcher Technologie der Prozess am besten aufzubauen ist. Zudem sollten so, Zahlen für die Kosten und das Investitionsvolumen einer solchen Anlage zusammenkommen. Die Untersuchungen fanden in Zusammenarbeit mit dem Institut für Lebensmittel- und Getränkeinnovation der ZHAW in Wädenswil statt.

Was hat Euch der Research Call gebracht und welche Weiterentwicklung ist darauf zurückzuführen?

Der Research Call hat uns in der Forschungsfrage enorm vorangebracht. Zum einen konnten viele Fragen beantwortet werden, anderseits hat es weiter Untersuchungsfelder eröffnet. Zudem hat die Zusammenarbeit mit der Swiss Food Research einen regen Austausch untereinander und mit anderen Produzenten und Hochschulen gebracht. Die Vernetzung der Swiss Food Research ist sehr weitgehend und direkt mit den Key Players der Branche und Unternehmen. So können schnell Kontakte mit den richtigen Leuten geknüpft werden. Für ein Start-up sind Unterstützung in Entwicklung und wertvolle Kontakte sehr, sehr wichtig, um eine Idee voranzutreiben. Dabei ist Swiss Food Research ein sehr wertvoller Partner.


Informationen zu AlpenPionier: www.alpenpionier.ch/